Dienstag, 10. Juli 2012

Montag 9.7.2012 Heute ist Istanbul intensiv auf dem Programm. Wir stehen schon um 5:30 auf und frühstücken um 6:15. Um 7:15 beginnen schon die Aufrufe zu den Landausflügen. Wir kommen wieder in den Bus 7 und haben einen guten Führer, der ganz locker die Informationen gibt. Zuerst kommen wir wieder zur „Blauen Moschee“ und müssen die Schuhe ausziehen. Innen ist eine sehr stickige Luft aber eine schöne Kuppel. Der vorherrschende Farbton ist eben blau. Nachher gehen wir zu Fuß zum Basar und haben eine gute Stunde zum Bummeln. Außer Orangensaft und Tee brauchen wir aber nichts. Alle Gäste kommen erstaunlich pünktlich wieder zum Bus und es geht weiter zum Topkapi Palast. Es ist schon drückend heiß und das Anstellen ist mühsam. Nach einer Stunde treffen wir uns im Restaurant direkt im Topkapi. Dort gibt es ein viergängiges Menü, viel zu viel für diese Temperaturen. Nach dem Essen kommt der zweite Teil der Führung. In diesem Palast wurde auch der Film Topkapi mit Peter Ustinov gedreht. Nun ist es aber auch schon wieder 14 Uhr und wir besteigen den gut gekühlten Bus und fahren zum Konzerthaus. Wir sind relativ pünktlich und nach 20 Minuten beginnen die Wiener Philharmoniker mit dem Konzert. Rudolf Buchbinder spielt das Klavierkonzert Nr. 20 in d-Moll von Mozart, wunderschön. Zudem Haydn Symphonie Nr. 101 in D-Dur. Leider plagt mich aber trotzdem der Sekundenschlaf immer wieder. Nach dem Konzert gibt es wieder das übliche Gedränge bei den Bussen, aber nach 30 Minuten sind wir auch wieder am Schiff. Das Bad im Pool tut gut. Mehmet bringt uns auch einen Ananassaft und einen türki-schen Apfelsaft. Er begrüßt mich sogar mit Namen. Sind Sie Herr Getzner? Da bin ich doch erstaunt. Er hat sich den Namen von der gestrigen Eiscafe Bestellung ge-merkt. Wir plaudern längere Zeit mit ihm. Das Personal ist durchgehend sehr nett und hat es offensichtlich sehr gern, wenn man etwas plaudert und auch mit Namen anspricht. Es hat ja jeder ein Namensschild. Dann legen wir um 19 Uhr wieder in Istanbul ab. Der Kapitän, der sehr viel informiert, sagt uns, dass er sehr nahe an die Bosporusbrücke heranfahren wird. Wir nähern uns auf 180 m dieser Brücke und das sind schon besondere Bilder und Eindrücke. Wir haben einen lokalen Lotsen an Bord, sodass wir keine Angst haben müssen, dass sich der Kapitän übernimmt. Dann dreht das Schiff wieder Richtung Süden und wir drehen Richtung Restaurant. Wir haben uns mit Barbara und Rosi verabredet und haben einen netten Abend. Bei Marlen "entschuldige" ich mich, dass wir fremdgegangen sind! Nach dem Essen lasen wir es noch bei einem Cocktail auf Deck 12 ausklingen.
Sonntag 8.7.2012 Es ist wieder Seetag und wir fahren an den griechischen Inseln vorbei und durch die Dardanellen nach Istanbul. Dort kommen wir am späten Nachmittag an und bekommen nach dem Abendessen eine nächtliche Panoramafahrt. Die Eindrücke sie toll. Leider werden die Fotos aus dem Bus heraus nicht so gut. Die Bedienung Marlen hat uns erzählt, dass sie sich schon auf die Nacht in Istanbul freut, sie habe sich schon entsprechend eingekleidet und "Highheels" gerichtet.
Samstag 7.7.2012 Das Frühstücksbuffet ist ausgezeichnet und ich bekomme hier zwei Spiegeleier und den gebratenen Speck. Nachher sitzen wir noch in das offene Cafe im Heck und sehen auf das Meer hinaus. Bald ziehen wir uns um und ich lege mich an den Pool und in den Whirlpool. Das Wetter ist ausgezeichnet. Wir sind mitten im Mittelmeer und nach einem Neustart habe ich am Handy auch ein Netz und kann das obligate Telefonat mit Mami machen. Dann wechseln wir in das tolle Klavierkonzert mit Rudolf Buchbinder. Das Theater ist ganz voll. Als Mittagessen gönnen wir uns nur eine Kleinigkeit, sonst wird es zu viel. Der Seetag macht aber auch müde und so gönnen wir uns eine Siesta und ruhen uns aus. Dann wieder zum Pool, wir genießen das Nichtstun. Am Abend sind wir etwas später beim Abendessen und kommen an einen Tisch mit einem norddeutschen Ehepaar. Wir unterhalten uns sehr nett und treffen uns später auch noch an Deck bei der Tanzmusik. Diesmal ist ja alles inklusive, nur die ganz harten Getränke müssen separat bezahlt werden.
Freitag 6.7.2012 Auch den Eintrag vom Freitag schreibe ich nun schon zum dritten Mal. Wird immer kürzer! Wir haben doch relativ gut geschlafen und ich fühle mich ausgeschlafen. Das Frühstück auf der Dachterrasse ist in Ordnung und der Blick auf unser Schiff ist natürlich sehr schön. Das schon gestern bestellte Taxi ist auch pünktlich und bringt uns um 25 € zum Schiff. Alle Damen aus unserer Gruppe sind beieinander und wir teilen uns die Kosten. Dann wird schon unser Gepäck übernommen und wir bekommen die Bordkarte, ohne die gar nichts geht. Auf die Kabine können wir noch nicht, die wird erst um 15 Uhr fertig. Wir trinken zusammen in der TUI Bar den ersten Drink und lernen die Damen unserer Gruppe ein bisschen kennen. Um 13:20 beginnt die Stadtführung, Anna und Georg bringen uns wieder nach Valetta und wir besichtigen nochmals die Stadt und die Johannes-Kathedrale. Dann wieder zum gut gekühlten Bus und nach Mdina, die alte Hauptstadt Medina. Luise und ich trinken immer wieder einen Espresso und putschen uns auf. Es ist so heiß und schwül, es wird auch der einheimischen Führerin zu ungemütlich. Um 17:30 sind wir wieder am Schiff und können die Kabine 8016 beziehen. Die Ausstattung kennen wir ja schon. Um 18:15 ist schon die Seenotübung und um 19 Uhr ist die auch vorbei. Seit Costa Concordia muss diese Übung vor dem Auslaufen durchgeführt werden. Dann ist um 19 Uhr der Empfang des Kapitäns, zudem reden Michael Springer und der Obmann der Philharmoniker. Wir warten das Ende nicht ganz ab und gehen etwas früher ins Restaurant Atlantik. Wir bekommen einen schönen Platz und ein ausgezeichnetes Abendessen. Später sind neben uns 4 alte Damen aus Australien und wir unterhalten uns auf englisch ausgezeichnet und haben es sehr nett. Die verspätete Ausfahrt aus Malta versäumen wir allerdings. Das Schiff hat noch auf einen verspäteten Flieger aus Berlin gewartet. Nach dem Essen sitzen wir wieder am Deck 12 und ich beginne das erste Mal mit dem Tagebuch. Da ich alles schon das dritte Mal schreibe, bekomme ich langsam Übung. Bis ins Internet schaffe ich es allerdings nicht, das ist so langsam. Am nächsten Tag finde ich dann den Text nicht mehr. Das Programm sagt "gespeichert", es wurde aber nichts gespeichert. Nur wenn man einen neuen Filenamen wählt, wird wirklich gespeichert.
Donnerstag 5.7.2012 Wir werden pünktlich um 13:45 zu Hause vom Locker Transferbüsle abgeholt. In Frastanz holen wir 3 Frauen ab (Barbara, Yvonne, Roswitha). Dann geht's weiter nach Altach. Dort holen wir noch Rosi ab und fahren nach Zürich. Um 16 Uhr che-cken wir dann ein und ich darf den Damen helfen. Luise und ich stärken uns im Restaurant und um 17 Uhr trinken wir beim Gate 73 um 8 € zwei Espresso. Mit einer halben Stunde Verspätung geht es dann im A319 nah Malta. Im Flieger ist so eng bestuhlt, dass man nicht mehr lesen kann, wenn der Vordermann den Sitz zurück stellt. Um 20:30 landen wir in Malta. Jetzt stinksts mi abr schon a! Mit dem Android hab ich schon meine Probleme. Ich schreibe jetzt schon zum dritten Mal das Tagebuch von Donnerstag bis Sonntag. Po-laris speichert irgendwie nach Gutdünken. Wir werden am Flughafen von einer deutschsprachigen Hostess empfangen und von einem Taxi in atemberaubender Geschwindigkeit nach Valetta ins Hotel gebracht. Die Organisation hat geklappt aber das Hotel hat einen Substandard. Klima funktioniert nicht, keine funktionierende Steckdose, ein einfaches Leintuch und direkt darunter die Matratze. Aber die Lage ist gut. Wir spazieren noch in Valetta, besichtigen die Burg und bewundern die Aussicht auf die beleuchtete Stadt und den Hafen. Es hat aber gefühlte 40 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 99%. Daher gönnen wir uns ein Bier und spazieren dann vor dem Schlafengehen eine große Runde. Trotz der Temperatur und dem lauten Kompressor im Innenhof schlafen wir doch irgendwann ein.
Leider geht es mit dem Internet nicht ganz so, wie ich das bisher geplant hatte. Die Minute kostet 50 ct und das Internet ist so langsam, dass man praktisch nichts machen kann. Ich habe es zwar bisher geschafft, am Android Tablet einen Text auch abzuspeichern (Polaris hat da so seine Probleme!), aber den dann auch noch ins Internet zu bringen ist ein gröberes Problem. Es muss also vorerst genügen, dass es uns ausgezeichnet geht. Wir kommen heute Abend in Kusadasi an und haben nach der wahrscheinlich sehr schweißtreibenden Führung (35 Grad) das Konzert in Ephesos. Bisher war alles wunderschön und wir genießen den Urlaub.

Samstag, 30. Juni 2012

Wir werden wieder eine schöne Kreuzfahrt machen! Daher gibt es wieder ein Blog für die Daheimgebliebenen. AM 5.7. geht es via Zürich nach Malta und am 6.7. Wieder auf "Mein Schiff 1". Dann geht es über Piräus nach Istanbul, Ephesos, Athen wieder zurück nach Malta. Wieder mit den Wiener Philharmonikern, Rudolf Buchbinder und diesmal Angelika Kirchschlager. Im Internet findet ihr die aktuelle Schiffsposition unter http://tuicruises.com/mein-schiff-1/Position. Bis später!