Dienstag, 19. April 2011

Dienstag 19.4.2011 Fotos sind fertig

So, nun habe ich auch die knapp 1000 Fotos der Reise aussortiert, auf 500 reduziert und lade sie in mein Picasa Webalbum. Da können nun alle Interessierten die Bilder ansehen und im Bedarfsfall auch herunterladen. War wirklich eine tolle Reise und eine ganz nette und vor Allem pünktliche Reisegruppe.
Liebe Grüße an alle! Hans

Sonntag 17.4.2011 Rückreise


17.04.2011 Sonntag
Heute können wir länger schlafen, Frühstück gibt’s bis um 10 Uhr, bis um 12 müssen die Zimmer geräumt sein. Wir sind aber doch etwas früher dran und haben das Zimmer schon um 109 geräumt. Leider habe ich wieder ein paar Probleme mit den Bandscheiben, Carlos hat mir da offensichtlich seine Probleme weitergegeben ;-). Die Koffer sind gepackt und die Schlüssel abgegeben. Nun spazieren wir gemütlich in den nördlichen Teil von Mijas, hinauf zur modernen Burg aus vielen neuen Appartements. Aber es wird ein netter Spaziergang auch in unberührtes Gebiet mit vielen wilden Blumen. Dann sind wir wieder zurück und genehmigen uns am Strand bei doch starkem Wind noch ein Bierchen und einen Eiscafe. Dann wieder zurück und um 14 Uhr sind wieder alle gerüstet, der Bus kommt und bringt uns zum Flughafen von Malaga. Das Einchecken geht problemlos und dann haben wir auch noch Zeit uns etwas zu stärken und ein bisschen zu lesen. Auch der Rückflug in der Nachmittagssonne mit dem verschneiten Montblanc und den Bergen in den Berner Alpen ist wunderschön und ein toller Abschluss. Ziemlich pünktliche Ankunft in Zürich und auch der Bus ist pünktlich. Bis dann alle der Reihe nach ausgeladen sind und wir wieder in Bludenz sind, wird es dann aber doch 23 Uhr. Wir blicken auf eine gelungene Reise nach Andalusien und viele neue und nette Bekannte zurück und sind doch glücklich über den Schlaf im eigenen Bett.

Samstag, 16. April 2011

Samstag 16.4.2011 Cordoba




Samstag 16.4.2011 Cordoba
Nach gutem Schlaf, 2 heißen Spiegeleiern und Speck ging‘s wieder um 8:30 los und knappe 200 km nach Cordoba. Das ist aber jenes in Spanien und nicht in Argentinien, wo seinerzeit die Österreicher die Deutschen geschlagen haben. Das Wetter in Mijas war bedeckt und frisch. Jetzt am Abend ist es zwar schön, aber es weht eine steife Brise und die Wellen am Strand sind doch so ca. 2 m hoch. Mit „ins Meer waten“ ist nichts mehr los. Aber in Cordoba war es dann wunderschön bei knappen 30 Grad. Im Nachhinein war Cordoba auch ein Höhepunkt der Reise. Die Kathedrale in der Moschee muss man gesehen haben. Da verblasst vom Bau her die Kathedrale in Sevilla. So hat jede Stadt ihre Höhepunkte und Sehenswürdigkeiten. Maria, die örtliche Führerin, hat uns durch die schmalen Gässchen mit vielen Restaurants und Geschäften geführt und die Truppe war immer schön beieinander. Der Abschluss der Führung war dann der 24.000 m2 große Komplex der ehemaligen Moschee, in die eine Kathedrale hinein gebaut wurde. Wirklich wunderschön und beeindruckend. Nach der Führung hatten wir 90 Minuten Zeit für ein gemütliches Mittagessen mit einem netten Pärchen aus dem Bregenzer Wald. Es gab Garnelen in Olivenöl mit viel viel Knoblauch und Piri Piri. Dazu haben wir uns zudem 2 Flaschen Wein gegönnt. Im Bus hatten wir dann wieder genug Zeit zum ausruhen. Nun wieder zurück in Mijas haben wir unseren wirklich wunderbaren Führer Carlos verabschiedet. Er hat uns so viele Informationen gegeben, vor allem auch über Land und Leute, dass es nie langweilig war. So hat er auch ein anständiges Trinkgeld bekommen. Luise und ich haben nun einen (vorletzten) Spaziergang am Strand gemacht und das Rauschen des Meeres genossen. Nun geben wir uns noch einen (vorletzten -> Carlos sagte immer, das vorletzte Mal, sag nie das letzte Mal!) Sangria oder ein Cerveza und morgen geht’s gegen Abend wieder in die Heimat.
Zum Hotel: Ich habe ja vor der Reise eine Info über das Hotel gesucht und eigentlich fast nur schlechte Bewertungen gelesen. So ist es auch anderen in der Gruppe gegangen. So können wir nach einer Woche sagen, dass wir angenehm überrascht worden sind. Das „Gran Hotel Costa del Sol“ ist ein Hotel mit 300 Zimmern und dürfte so ca. 10 Jahre alt sein. Es ist vielleicht nicht ganz ein 4 Stern Hotel, aber 3 ½ hat es sicher. Die Zimmer sind sauber und alles funktioniert. Der „seitliche Blick“ auf das Meer ist toll und vor allem ist man in 2 Minuten am Strand. Auch die sonstigen Einrichtungen im Hotel sind in Ordnung und gepflegt. Die Bedienungen sind freundlich und flink. Natürlich ist der Speisesaal einem Massenhotel entsprechend. Kurzum, das Preis-Leistungsverhältnis ist in Ordnung und wir würden wieder hierher kommen. Das einzige, das verbesserungswürdig wäre, ist die Temperatur des Essens. Das Buffet könnte besser temperiert werden, auch das „Life-Cooking“ könnte individueller sein. Da wird zu viel vorgekocht und dann ist das Essen nur mehr lauwarm.

Freitag, 15. April 2011

Freitag 15.4.2011 Granada Alhambra







Freitag 15.4.2011
Heute ging’s nach dem Frühstück mit dem Bus nach Granada. Nach ca. 2 Stunden waren wir in der Stadt und sind gemütlich der Promenade entlang spaziert und haben dann auch noch die Kathedrale besucht. Das Wetter war wie die ganze Woche ausgezeichnet und die Temperaturen für unsere Verhältnisse genau passend. Uns hat auch ganz unspanisch ein Döner geschmeckt. Im großen Kaufhaus haben wir dann nach einer technischen Pause einen guten Cafe Solo getrunken und sind wieder ganz pünktlich beim Bus eingetrudelt. Das ist ganz toll, dass die ganze Truppe sehr pünktlich ist. Dann ging‘s zur lang erwarteten Alhambra, eine Jugendtraum von Luise und dem Höhepunkt der Reise. Da muss man vorher Karten haben, da man nur zu bestimmten „Slots“ hinein darf. Damit wird der Besucherstrom auf 7000 Besucher pro Tag begrenzt. Um 10 Uhr ist das Kontingent erschöpft. Da hat uns wieder ein anderer Carlos in Empfang genommen und durch das Gelände und die Palasträume geführt. Mit Kopfhörer bekamen wir die Informationen des Führers eingespielt. Wunderschöne Gärten und Anlagen aus dem 13. Jahrhundert. Die Führung dauerte 2 ½ Stunden und am Ende waren alle doch ziemlich froh, wieder in den Bus einsteigen zu können. Da in der Zwischenzeit der Akku des Fotoapparates leer geworden ist, musste das Handy weiterhelfen. Nach weiteren 2 Stunden waren wir wieder im Hotel und gleich beim Abendessen. Da ist es in der Zwischenzeit so voll im Speisesaal, dass ein Kellner am Eingang die Leute warten lässt, bis ein Platz frei ist. Nun sitzen wir aber wieder in der Bar und sehen einer Flamenco-Vorführung zu. Ich schreibe mit einem Auge in der Dunkelheit diesen Blogeintrag und kann mich nur halb auf die jungen und hübschen Spanierinnen konzentrieren.

Donnerstag, 14. April 2011

Donnerstag 14.4.2011 Marbella




Donnerstag 14.4.2011
Um 6 Uhr morgens sind wird drauf gekommen, dass die Klimaanlage brummt. Ich habe also nicht schlecht geschlafen! Zudem hat heute der Wecker erst um 8 geklingelt, da wir uns erst um 10 Uhr nach Marbella aufgemacht haben. Marbella ist die Cote d‘Azur von Andalusien und da hat die Immobilienblase voll zugeschlagen. Der Bürgermeister und die Vize sind im Gefängnis, aber trotzdem steht z.B. ein Monsterhotelbau halbfertig da und ist nicht in Betrieb. Auf der andern Seite sind die Immobilienplakate cyrillisch angeschrieben, da die Russenmafia auch hier ihre Zelte aufgeschlagen hat. Aber Marbella hat eine malerische wunderschöne Altstadt und der Orangenplatz lädt zum Innehalten ein. Da haben wir uns auch einen Kaffee gegönnt, der noch sehr erschwinglich war. Das kann man von den kleinen Pappeisbechern am Strand von Porte Banus um 9.50 € nicht sagen! Dafür stehen dort auch die Jachten, die um etwa 3 Mio. € angeboten werden. Wieder zurück in Mijas sind wir dann durch das Dörfchen spaziert und haben in einem kleinen Strandrestaurant eine wunderbare Paella mit vielen Muscheln und Tintenfischen gegessen. War aber wirklich ausgezeichnet, auch das kühle Serveza (Bier). Wieder zurück im Hotel gab‘s eine Ruhepause und dann gemütliches Ruhen am Strand. Ich lese das Buch „Der liebe Gott macht blau“ von Paasilinna und das passt sehr gut zu unserem schönen Urlaub. Zum Abendessen werden wir uns nur noch was Kleines gönnen, die Paella wirkt noch nach.

Mittwoch, 13. April 2011

Mittwoch 13.4.2011




Mittwoch 13.4.2011
Eigentlich wäre heute unser freier Tag gewesen. Aber es wurde gleich einmal angeboten, dass wir auch nach Gibraltar fahren könnten. 20 Personen habe das Angebot um 52 € angenommen. Wenn wir schon einmal so weit südlich sind, ist das sicher sinnvoll. So sind wir also um 9 nach Gibraltar aufgebrochen und Carlos hat uns auf der Fahrt wieder interessante Informationen gegeben. Die Fahrt geht an den vielen Bausünden und Bauruinen der Immobilienblase vorbei. Auf dem Weg sieht man auch Stierzuchten für die Stierkämpfe. Der Felsen von Gibraltar lag am Morgen in einem dichten Wolkenschleier, der aber am späteren Tag dann aufgerissen ist. Nach der Grenze (Spanier und Briten kontrollieren getrennt) kommt man zum Busbahnhof, dort wird man mit Minibussen abgeholt und dann geht es durch die Stadt mit ca. 30.000 Einwohnern. Der Busfahrer erklärt via Mikro und iPod-Konserve die Sehenswürdigkeiten. Im Hafen liegen viele Schiffe und auch im Trockendock wird gerade ein Frachter bearbeitet. Dann geht es die engen Wege hinauf auf den Felsen von Gibraltar. Ganz oben empfangen uns die berühmten Affen, die auch bei Bedarf im örtlichen Hospital behandelt werden. Oben ist auch eine interessante Tropfsteinhöhle, die auch als Konzertsaal genutzt wird. Über eine weitere „Affenstation“ geht es dann wieder zurück in die Stadt zum „Water Gate“. Dort empfängt uns wieder Carlos mit weiteren Informationen. Zwei Stunden haben wir nun Zeit, die ca. 800 m lange Hauptstraße entlang zu flanieren, aber es ist sehr windig und kühl. Wir genehmigen uns im “Royal Kings Club“ (oder so ähnlich) frittierte Garnelen mit Pommes und Salat mit einem kühlen Bier und dann geht’s wieder zurück zum Busbahnhof. Da werden uns kleine Teller mit unseren Fotos um 6 € angeboten. Die Fotos wurden bei der Ankunft gemacht. Der Felsen von Gibraltar ist nun mit der berühmten „Fotowolke“ versehen und wir dürfen doch feststellen, dass der Ausflug wirklich interessant und wertvoll war. Um 17 Uhr sind wir wieder zurück in Mijas und nun spazieren wir wieder in der Brandung den Strand entlang und genießen anschließend das gute Abendessen (sehr guter Schweinsbraten mit Pommes, allerdings nicht gerade spanisch!). Nun sitze ich in der Abendsonne am Balkon und schreibe mein Blog. Luise muss laufen gehen und ich werde mir in der Bar beim WLAN einen Sangria genehmigen und das Blog veröffentlichen.

Dienstag, 12. April 2011

Dienstag12.4.2011




Dienstag 12.4.2011
Beim Frühstück kennt man sich am 2 Tag schon besser aus und kann gezielter wählen. Aber alles ist OK und zufriedenstellend. Nach dem Geburtstagstelefonat mit Fredi fahren wir im Bus ca. 250 km nach Sevilla und sind dort um 12 Uhr. Carlos hat den ganzen Weg laufend erklärt und uns viele Hintergrundinformationen vermittelt. In der Hälfte der Fahrt gibt es eine „technische Pause“ wie er das nennt. Alle Teilnehmer sind sehr pünktlich. In Sevilla machen wir zuerst eine Rundfahrt und nehmen dann die lokale Führerin Pilar auf. Wunderschöne Plätze, zuerst den „Spanischen Platz“, das jüdische Viertel und dann die berühmte und wirklich imposante Kathedrale von Sevilla. Kurzfristig sind Antoinette und Luise verschollen, aber wir finden uns wieder! Dann geht’s in den wunderschönen Garten Alcazar. Nach einer kurzen Pause bei Cafe solo und einem Cerveza geht es wieder die 250 km zurück und um 20 Uhr direkt zum Abendessen. Wieder haben wir viele schöne Eindrücke und Informationen bekommen und alles hat bestens geklappt.