Dienstag, 10. Juli 2012

Freitag 6.7.2012 Auch den Eintrag vom Freitag schreibe ich nun schon zum dritten Mal. Wird immer kürzer! Wir haben doch relativ gut geschlafen und ich fühle mich ausgeschlafen. Das Frühstück auf der Dachterrasse ist in Ordnung und der Blick auf unser Schiff ist natürlich sehr schön. Das schon gestern bestellte Taxi ist auch pünktlich und bringt uns um 25 € zum Schiff. Alle Damen aus unserer Gruppe sind beieinander und wir teilen uns die Kosten. Dann wird schon unser Gepäck übernommen und wir bekommen die Bordkarte, ohne die gar nichts geht. Auf die Kabine können wir noch nicht, die wird erst um 15 Uhr fertig. Wir trinken zusammen in der TUI Bar den ersten Drink und lernen die Damen unserer Gruppe ein bisschen kennen. Um 13:20 beginnt die Stadtführung, Anna und Georg bringen uns wieder nach Valetta und wir besichtigen nochmals die Stadt und die Johannes-Kathedrale. Dann wieder zum gut gekühlten Bus und nach Mdina, die alte Hauptstadt Medina. Luise und ich trinken immer wieder einen Espresso und putschen uns auf. Es ist so heiß und schwül, es wird auch der einheimischen Führerin zu ungemütlich. Um 17:30 sind wir wieder am Schiff und können die Kabine 8016 beziehen. Die Ausstattung kennen wir ja schon. Um 18:15 ist schon die Seenotübung und um 19 Uhr ist die auch vorbei. Seit Costa Concordia muss diese Übung vor dem Auslaufen durchgeführt werden. Dann ist um 19 Uhr der Empfang des Kapitäns, zudem reden Michael Springer und der Obmann der Philharmoniker. Wir warten das Ende nicht ganz ab und gehen etwas früher ins Restaurant Atlantik. Wir bekommen einen schönen Platz und ein ausgezeichnetes Abendessen. Später sind neben uns 4 alte Damen aus Australien und wir unterhalten uns auf englisch ausgezeichnet und haben es sehr nett. Die verspätete Ausfahrt aus Malta versäumen wir allerdings. Das Schiff hat noch auf einen verspäteten Flieger aus Berlin gewartet. Nach dem Essen sitzen wir wieder am Deck 12 und ich beginne das erste Mal mit dem Tagebuch. Da ich alles schon das dritte Mal schreibe, bekomme ich langsam Übung. Bis ins Internet schaffe ich es allerdings nicht, das ist so langsam. Am nächsten Tag finde ich dann den Text nicht mehr. Das Programm sagt "gespeichert", es wurde aber nichts gespeichert. Nur wenn man einen neuen Filenamen wählt, wird wirklich gespeichert.
Donnerstag 5.7.2012 Wir werden pünktlich um 13:45 zu Hause vom Locker Transferbüsle abgeholt. In Frastanz holen wir 3 Frauen ab (Barbara, Yvonne, Roswitha). Dann geht's weiter nach Altach. Dort holen wir noch Rosi ab und fahren nach Zürich. Um 16 Uhr che-cken wir dann ein und ich darf den Damen helfen. Luise und ich stärken uns im Restaurant und um 17 Uhr trinken wir beim Gate 73 um 8 € zwei Espresso. Mit einer halben Stunde Verspätung geht es dann im A319 nah Malta. Im Flieger ist so eng bestuhlt, dass man nicht mehr lesen kann, wenn der Vordermann den Sitz zurück stellt. Um 20:30 landen wir in Malta. Jetzt stinksts mi abr schon a! Mit dem Android hab ich schon meine Probleme. Ich schreibe jetzt schon zum dritten Mal das Tagebuch von Donnerstag bis Sonntag. Po-laris speichert irgendwie nach Gutdünken. Wir werden am Flughafen von einer deutschsprachigen Hostess empfangen und von einem Taxi in atemberaubender Geschwindigkeit nach Valetta ins Hotel gebracht. Die Organisation hat geklappt aber das Hotel hat einen Substandard. Klima funktioniert nicht, keine funktionierende Steckdose, ein einfaches Leintuch und direkt darunter die Matratze. Aber die Lage ist gut. Wir spazieren noch in Valetta, besichtigen die Burg und bewundern die Aussicht auf die beleuchtete Stadt und den Hafen. Es hat aber gefühlte 40 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 99%. Daher gönnen wir uns ein Bier und spazieren dann vor dem Schlafengehen eine große Runde. Trotz der Temperatur und dem lauten Kompressor im Innenhof schlafen wir doch irgendwann ein.
Leider geht es mit dem Internet nicht ganz so, wie ich das bisher geplant hatte. Die Minute kostet 50 ct und das Internet ist so langsam, dass man praktisch nichts machen kann. Ich habe es zwar bisher geschafft, am Android Tablet einen Text auch abzuspeichern (Polaris hat da so seine Probleme!), aber den dann auch noch ins Internet zu bringen ist ein gröberes Problem. Es muss also vorerst genügen, dass es uns ausgezeichnet geht. Wir kommen heute Abend in Kusadasi an und haben nach der wahrscheinlich sehr schweißtreibenden Führung (35 Grad) das Konzert in Ephesos. Bisher war alles wunderschön und wir genießen den Urlaub.

Samstag, 30. Juni 2012

Wir werden wieder eine schöne Kreuzfahrt machen! Daher gibt es wieder ein Blog für die Daheimgebliebenen. AM 5.7. geht es via Zürich nach Malta und am 6.7. Wieder auf "Mein Schiff 1". Dann geht es über Piräus nach Istanbul, Ephesos, Athen wieder zurück nach Malta. Wieder mit den Wiener Philharmonikern, Rudolf Buchbinder und diesmal Angelika Kirchschlager. Im Internet findet ihr die aktuelle Schiffsposition unter http://tuicruises.com/mein-schiff-1/Position. Bis später!

Dienstag, 19. April 2011

Dienstag 19.4.2011 Fotos sind fertig

So, nun habe ich auch die knapp 1000 Fotos der Reise aussortiert, auf 500 reduziert und lade sie in mein Picasa Webalbum. Da können nun alle Interessierten die Bilder ansehen und im Bedarfsfall auch herunterladen. War wirklich eine tolle Reise und eine ganz nette und vor Allem pünktliche Reisegruppe.
Liebe Grüße an alle! Hans

Sonntag 17.4.2011 Rückreise


17.04.2011 Sonntag
Heute können wir länger schlafen, Frühstück gibt’s bis um 10 Uhr, bis um 12 müssen die Zimmer geräumt sein. Wir sind aber doch etwas früher dran und haben das Zimmer schon um 109 geräumt. Leider habe ich wieder ein paar Probleme mit den Bandscheiben, Carlos hat mir da offensichtlich seine Probleme weitergegeben ;-). Die Koffer sind gepackt und die Schlüssel abgegeben. Nun spazieren wir gemütlich in den nördlichen Teil von Mijas, hinauf zur modernen Burg aus vielen neuen Appartements. Aber es wird ein netter Spaziergang auch in unberührtes Gebiet mit vielen wilden Blumen. Dann sind wir wieder zurück und genehmigen uns am Strand bei doch starkem Wind noch ein Bierchen und einen Eiscafe. Dann wieder zurück und um 14 Uhr sind wieder alle gerüstet, der Bus kommt und bringt uns zum Flughafen von Malaga. Das Einchecken geht problemlos und dann haben wir auch noch Zeit uns etwas zu stärken und ein bisschen zu lesen. Auch der Rückflug in der Nachmittagssonne mit dem verschneiten Montblanc und den Bergen in den Berner Alpen ist wunderschön und ein toller Abschluss. Ziemlich pünktliche Ankunft in Zürich und auch der Bus ist pünktlich. Bis dann alle der Reihe nach ausgeladen sind und wir wieder in Bludenz sind, wird es dann aber doch 23 Uhr. Wir blicken auf eine gelungene Reise nach Andalusien und viele neue und nette Bekannte zurück und sind doch glücklich über den Schlaf im eigenen Bett.

Samstag, 16. April 2011

Samstag 16.4.2011 Cordoba




Samstag 16.4.2011 Cordoba
Nach gutem Schlaf, 2 heißen Spiegeleiern und Speck ging‘s wieder um 8:30 los und knappe 200 km nach Cordoba. Das ist aber jenes in Spanien und nicht in Argentinien, wo seinerzeit die Österreicher die Deutschen geschlagen haben. Das Wetter in Mijas war bedeckt und frisch. Jetzt am Abend ist es zwar schön, aber es weht eine steife Brise und die Wellen am Strand sind doch so ca. 2 m hoch. Mit „ins Meer waten“ ist nichts mehr los. Aber in Cordoba war es dann wunderschön bei knappen 30 Grad. Im Nachhinein war Cordoba auch ein Höhepunkt der Reise. Die Kathedrale in der Moschee muss man gesehen haben. Da verblasst vom Bau her die Kathedrale in Sevilla. So hat jede Stadt ihre Höhepunkte und Sehenswürdigkeiten. Maria, die örtliche Führerin, hat uns durch die schmalen Gässchen mit vielen Restaurants und Geschäften geführt und die Truppe war immer schön beieinander. Der Abschluss der Führung war dann der 24.000 m2 große Komplex der ehemaligen Moschee, in die eine Kathedrale hinein gebaut wurde. Wirklich wunderschön und beeindruckend. Nach der Führung hatten wir 90 Minuten Zeit für ein gemütliches Mittagessen mit einem netten Pärchen aus dem Bregenzer Wald. Es gab Garnelen in Olivenöl mit viel viel Knoblauch und Piri Piri. Dazu haben wir uns zudem 2 Flaschen Wein gegönnt. Im Bus hatten wir dann wieder genug Zeit zum ausruhen. Nun wieder zurück in Mijas haben wir unseren wirklich wunderbaren Führer Carlos verabschiedet. Er hat uns so viele Informationen gegeben, vor allem auch über Land und Leute, dass es nie langweilig war. So hat er auch ein anständiges Trinkgeld bekommen. Luise und ich haben nun einen (vorletzten) Spaziergang am Strand gemacht und das Rauschen des Meeres genossen. Nun geben wir uns noch einen (vorletzten -> Carlos sagte immer, das vorletzte Mal, sag nie das letzte Mal!) Sangria oder ein Cerveza und morgen geht’s gegen Abend wieder in die Heimat.
Zum Hotel: Ich habe ja vor der Reise eine Info über das Hotel gesucht und eigentlich fast nur schlechte Bewertungen gelesen. So ist es auch anderen in der Gruppe gegangen. So können wir nach einer Woche sagen, dass wir angenehm überrascht worden sind. Das „Gran Hotel Costa del Sol“ ist ein Hotel mit 300 Zimmern und dürfte so ca. 10 Jahre alt sein. Es ist vielleicht nicht ganz ein 4 Stern Hotel, aber 3 ½ hat es sicher. Die Zimmer sind sauber und alles funktioniert. Der „seitliche Blick“ auf das Meer ist toll und vor allem ist man in 2 Minuten am Strand. Auch die sonstigen Einrichtungen im Hotel sind in Ordnung und gepflegt. Die Bedienungen sind freundlich und flink. Natürlich ist der Speisesaal einem Massenhotel entsprechend. Kurzum, das Preis-Leistungsverhältnis ist in Ordnung und wir würden wieder hierher kommen. Das einzige, das verbesserungswürdig wäre, ist die Temperatur des Essens. Das Buffet könnte besser temperiert werden, auch das „Life-Cooking“ könnte individueller sein. Da wird zu viel vorgekocht und dann ist das Essen nur mehr lauwarm.