Freitag, 15. April 2011

Freitag 15.4.2011 Granada Alhambra







Freitag 15.4.2011
Heute ging’s nach dem Frühstück mit dem Bus nach Granada. Nach ca. 2 Stunden waren wir in der Stadt und sind gemütlich der Promenade entlang spaziert und haben dann auch noch die Kathedrale besucht. Das Wetter war wie die ganze Woche ausgezeichnet und die Temperaturen für unsere Verhältnisse genau passend. Uns hat auch ganz unspanisch ein Döner geschmeckt. Im großen Kaufhaus haben wir dann nach einer technischen Pause einen guten Cafe Solo getrunken und sind wieder ganz pünktlich beim Bus eingetrudelt. Das ist ganz toll, dass die ganze Truppe sehr pünktlich ist. Dann ging‘s zur lang erwarteten Alhambra, eine Jugendtraum von Luise und dem Höhepunkt der Reise. Da muss man vorher Karten haben, da man nur zu bestimmten „Slots“ hinein darf. Damit wird der Besucherstrom auf 7000 Besucher pro Tag begrenzt. Um 10 Uhr ist das Kontingent erschöpft. Da hat uns wieder ein anderer Carlos in Empfang genommen und durch das Gelände und die Palasträume geführt. Mit Kopfhörer bekamen wir die Informationen des Führers eingespielt. Wunderschöne Gärten und Anlagen aus dem 13. Jahrhundert. Die Führung dauerte 2 ½ Stunden und am Ende waren alle doch ziemlich froh, wieder in den Bus einsteigen zu können. Da in der Zwischenzeit der Akku des Fotoapparates leer geworden ist, musste das Handy weiterhelfen. Nach weiteren 2 Stunden waren wir wieder im Hotel und gleich beim Abendessen. Da ist es in der Zwischenzeit so voll im Speisesaal, dass ein Kellner am Eingang die Leute warten lässt, bis ein Platz frei ist. Nun sitzen wir aber wieder in der Bar und sehen einer Flamenco-Vorführung zu. Ich schreibe mit einem Auge in der Dunkelheit diesen Blogeintrag und kann mich nur halb auf die jungen und hübschen Spanierinnen konzentrieren.

Donnerstag, 14. April 2011

Donnerstag 14.4.2011 Marbella




Donnerstag 14.4.2011
Um 6 Uhr morgens sind wird drauf gekommen, dass die Klimaanlage brummt. Ich habe also nicht schlecht geschlafen! Zudem hat heute der Wecker erst um 8 geklingelt, da wir uns erst um 10 Uhr nach Marbella aufgemacht haben. Marbella ist die Cote d‘Azur von Andalusien und da hat die Immobilienblase voll zugeschlagen. Der Bürgermeister und die Vize sind im Gefängnis, aber trotzdem steht z.B. ein Monsterhotelbau halbfertig da und ist nicht in Betrieb. Auf der andern Seite sind die Immobilienplakate cyrillisch angeschrieben, da die Russenmafia auch hier ihre Zelte aufgeschlagen hat. Aber Marbella hat eine malerische wunderschöne Altstadt und der Orangenplatz lädt zum Innehalten ein. Da haben wir uns auch einen Kaffee gegönnt, der noch sehr erschwinglich war. Das kann man von den kleinen Pappeisbechern am Strand von Porte Banus um 9.50 € nicht sagen! Dafür stehen dort auch die Jachten, die um etwa 3 Mio. € angeboten werden. Wieder zurück in Mijas sind wir dann durch das Dörfchen spaziert und haben in einem kleinen Strandrestaurant eine wunderbare Paella mit vielen Muscheln und Tintenfischen gegessen. War aber wirklich ausgezeichnet, auch das kühle Serveza (Bier). Wieder zurück im Hotel gab‘s eine Ruhepause und dann gemütliches Ruhen am Strand. Ich lese das Buch „Der liebe Gott macht blau“ von Paasilinna und das passt sehr gut zu unserem schönen Urlaub. Zum Abendessen werden wir uns nur noch was Kleines gönnen, die Paella wirkt noch nach.

Mittwoch, 13. April 2011

Mittwoch 13.4.2011




Mittwoch 13.4.2011
Eigentlich wäre heute unser freier Tag gewesen. Aber es wurde gleich einmal angeboten, dass wir auch nach Gibraltar fahren könnten. 20 Personen habe das Angebot um 52 € angenommen. Wenn wir schon einmal so weit südlich sind, ist das sicher sinnvoll. So sind wir also um 9 nach Gibraltar aufgebrochen und Carlos hat uns auf der Fahrt wieder interessante Informationen gegeben. Die Fahrt geht an den vielen Bausünden und Bauruinen der Immobilienblase vorbei. Auf dem Weg sieht man auch Stierzuchten für die Stierkämpfe. Der Felsen von Gibraltar lag am Morgen in einem dichten Wolkenschleier, der aber am späteren Tag dann aufgerissen ist. Nach der Grenze (Spanier und Briten kontrollieren getrennt) kommt man zum Busbahnhof, dort wird man mit Minibussen abgeholt und dann geht es durch die Stadt mit ca. 30.000 Einwohnern. Der Busfahrer erklärt via Mikro und iPod-Konserve die Sehenswürdigkeiten. Im Hafen liegen viele Schiffe und auch im Trockendock wird gerade ein Frachter bearbeitet. Dann geht es die engen Wege hinauf auf den Felsen von Gibraltar. Ganz oben empfangen uns die berühmten Affen, die auch bei Bedarf im örtlichen Hospital behandelt werden. Oben ist auch eine interessante Tropfsteinhöhle, die auch als Konzertsaal genutzt wird. Über eine weitere „Affenstation“ geht es dann wieder zurück in die Stadt zum „Water Gate“. Dort empfängt uns wieder Carlos mit weiteren Informationen. Zwei Stunden haben wir nun Zeit, die ca. 800 m lange Hauptstraße entlang zu flanieren, aber es ist sehr windig und kühl. Wir genehmigen uns im “Royal Kings Club“ (oder so ähnlich) frittierte Garnelen mit Pommes und Salat mit einem kühlen Bier und dann geht’s wieder zurück zum Busbahnhof. Da werden uns kleine Teller mit unseren Fotos um 6 € angeboten. Die Fotos wurden bei der Ankunft gemacht. Der Felsen von Gibraltar ist nun mit der berühmten „Fotowolke“ versehen und wir dürfen doch feststellen, dass der Ausflug wirklich interessant und wertvoll war. Um 17 Uhr sind wir wieder zurück in Mijas und nun spazieren wir wieder in der Brandung den Strand entlang und genießen anschließend das gute Abendessen (sehr guter Schweinsbraten mit Pommes, allerdings nicht gerade spanisch!). Nun sitze ich in der Abendsonne am Balkon und schreibe mein Blog. Luise muss laufen gehen und ich werde mir in der Bar beim WLAN einen Sangria genehmigen und das Blog veröffentlichen.

Dienstag, 12. April 2011

Dienstag12.4.2011




Dienstag 12.4.2011
Beim Frühstück kennt man sich am 2 Tag schon besser aus und kann gezielter wählen. Aber alles ist OK und zufriedenstellend. Nach dem Geburtstagstelefonat mit Fredi fahren wir im Bus ca. 250 km nach Sevilla und sind dort um 12 Uhr. Carlos hat den ganzen Weg laufend erklärt und uns viele Hintergrundinformationen vermittelt. In der Hälfte der Fahrt gibt es eine „technische Pause“ wie er das nennt. Alle Teilnehmer sind sehr pünktlich. In Sevilla machen wir zuerst eine Rundfahrt und nehmen dann die lokale Führerin Pilar auf. Wunderschöne Plätze, zuerst den „Spanischen Platz“, das jüdische Viertel und dann die berühmte und wirklich imposante Kathedrale von Sevilla. Kurzfristig sind Antoinette und Luise verschollen, aber wir finden uns wieder! Dann geht’s in den wunderschönen Garten Alcazar. Nach einer kurzen Pause bei Cafe solo und einem Cerveza geht es wieder die 250 km zurück und um 20 Uhr direkt zum Abendessen. Wieder haben wir viele schöne Eindrücke und Informationen bekommen und alles hat bestens geklappt.

Montag, 11. April 2011

Montag 11.4.2011



Montag 11.4.2011
Geschlafen haben wir so la la, aber um 7 hat uns der Wecker doch aus dem tiefen Schlaf geholt. Dann zum Frühstück, das durchaus akzeptabel war. Es gab Spiegeleier, die frisch gemacht wurden und auch Speck, allerdings ziemlich dick geschnitten! Aber sogar Croissants sind da! Der Kaffee muss allerdings etwas mit Wasser nachbearbeitet werden, bis er genießbar ist. Alles in Allem aber durchaus sehr gut. Nun ging‘s mit dem Bus über die Berge (1100 m) nach Ronda auf ca. 800 m. Dort wurde angeblich die erste Stierkampfarena gebaut und die haben wir ausgiebig (allerdings ohne Stiere) besichtigt. Carlos hat uns aber eine ausführliche Erklärung über die Hintergründe und Regeln und den Ablauf eines Stierkampfes gegeben. Er erklärt übrigens wirklich spannend und mit perfektem Deutsch, da er in München aufgewachsen ist. Dann ging‘s durch das malerische Städtchen (32.000 Einwohner) über die berühmte Ponto Nueva in den alten Teil der Stadt mit der wunderschönen Kirche, die auf den Mauern einer Moschee errichtet wurde. Nachher haben Luise und ich gemütlich neben der Brücke mit Blick auf das 100 m tiefe Tal mit einem kleinen Kraftwerk den berühmten luftgetrockneten Speck und einen Salat gegessen (das Bier und der Wein durfte nicht fehlen). Dann ging‘s wieder zur Stierkampfarena und wieder mit dem Bus in 1 ½ Stunden zurück ins Hotel. Nach einer kurzen Pause spazieren wir nun wieder am Meeresstrand und dann gibt’s wieder Essen. Am „Show cooking“ gibt’s Putenbraten mit Pommes. Das Buffet ist ausreichend bestückt. Die Gespräche am Tisch mit den anderen Reiseteilnehmern sind immer wieder interessant. Ganz unterschiedliche Typen. Jetzt sitze ich wieder in der Bar und trinke ein „Gute Nacht Bier“. Über das ausgezeichnet funktionierende WLAN, das zudem gratis ist, schicke ich nun meinen 2. Tagesbericht aus Mijas in mein Blog.
Danke an Fredi, der ja morgen Geburtstag hat für seinen netten Kommentar. Den Damen aus der St. Annastraße, die ja am Mittwoch nach Barcelona reisen, eine wunderschöne und erholsame Reise.
Für die Gärtner in unserer Familie: Wir haben weiße Zistrosen und gelben Ginster, Steineichen, Oleander ohne Blüten, Kapmargariten und viele viel andere Blumen gesehen!!

Sonntag, 10. April 2011



Sonntag 10.4.2011
Wir sind um ca. 4 Uhr aufgestanden und nach einem kurzen Frühstück nach Koblach. Dort ging es ganz pünktlich weiter nach Zürich zum Flughafen. Auf der Fahrt dorthin habe ich schon der Reiseleiterin Antoinette geholfen, den Kaffee zu servieren. Dann gings ganz planmäßig mit einem A320 und einer Pilotin (!) von Kloten nach Malaga. Da war es etwas unruhig (möglicherweise, weil Andi am PC auch mitgeflogen ist!). Malaga hat ein ganz neues Terminal für insgesamt 21 Millionen Passagiere. Sehr modern! Da hat uns der spanische Reiseleiter Carlos (!) abgeholt und der Busfahrer Juan Carlos hat uns nach Mijas ins Hotel Grand Hotel Costa del Sol gebracht. Wir waren etwas verunsichert, weil die Bewertungen im Internet nicht besonders gut waren. Aber positive Überraschung: Dier Zimmer und die Umgebung sind einwandfrei. Nach einer Siesta (sind doch schon lange auf), machen wir einen Spaziergang und trinken auch gleich ein kühles Bier am Strand. Die übliche Meldung bei Mami und bei Birgit (etwas später bei Monika und Robert) darf auch nicht fehlen. Dann gibt’s einen langen Spaziergang im Sand, die Zehen vom Meerwasser des Mittelmeeres umspült.


Es hat ca. 26 Grad (die Luft) und ist sehr angenehm. Um 18 Uhr bekommen wir zum Empfang einen Sangria. Die Gruppe hat 30 Mitglieder, ganz nette Leute. Dann geht’s zum Abendessen, auch das ist ordentlich und OK. Ich werde also eine positive Bewertung im Internet für das Hotel nachreichen. Nach einem Abendspaziergang sitzen wir nun in der Bar, wieder bei einem Bier (kostet 0,2 l 2.2 €) und ich schreibe den Blogeintrag für den ersten Tag. Dann werden wir doch müde ins Bett fallen.

Samstag, 9. April 2011

Es gibt wieder einen neuen Reisebericht, diesmal aus Andalusien

Morgen früh, Sonntag 10.4.2011, beginnen Luise und ich wieder eine Reise, diesmal nach Andalusien, an die Costa del Sol.
Wir haben das wieder über Loacker Tours orgnisiert und erfüllen uns einen lange gehegten Wunsch. Mal sehen, wie das wird. Der Frühling ist jedenfalls die beste Zeit für Reisen nach Andalusien.
Wir sind im
GRAND HOTEL COSTA DEL SOL in Mijas Costa (angeblich 4 Sterne) untergebracht. Leider habe ich vor kurzem im Internet nach den Bewertungen gesucht, die sind leider nicht besonders gut. Da werde ich dann gleich einmal berichten, und allenfalls die Bewertungen anpassen.
Am Sonntag 5:15 fahren wir nach Koblach, damit muss der Bus nicht bis nach Bludenz kommen. Von Zürich aus fliegen wir nach Malaga und kommen dort ca. mittags an. Nach dem Begrüßungsdrink und dem Zimmerbezug haben wir Zeit für einen freien Nachmittag. Das Hotel sollte direkt am Meer liegen.